
Steinoptik am Esstisch gibt es im Eichholtz-Sortiment auf vier verschiedenen Wegen, und sie sehen sich ähnlich, verhalten sich im Alltag aber grundverschieden. Echter Marmor, Travertin, Keramik in Marmoroptik und Kunstmarmor unterscheiden sich in Fleckenverhalten, Gewicht, Reparierbarkeit und Preis. Wer das vor dem Kauf weiß, ärgert sich hinterher nicht über den ersten Rotwein.

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Die vier Wege im Vergleich
Echter Marmor ist ein Kalkgestein und damit offenporig und säureempfindlich. Zitrone, Essig, Rotwein und Entkalker hinterlassen matte Stellen, weil die Säure die polierte Oberfläche anätzt. Das ist kein Fleck, der sich wegwischen lässt, sondern eine Veränderung der Oberfläche. Dagegen hilft nur Imprägnierung, ein- bis zweimal jährlich, und Untersetzer. Dafür ist Marmor das einzige der vier Materialien, das sich vom Steinmetz nachpolieren lässt, wenn es irgendwann doch passiert ist. Im Sortiment finden sich weißer Volakas, graue Bänderung und ein lilastichiger Bianco.
Travertin ist ebenfalls Kalkgestein, bringt aber seine gewachsenen Poren als Gestaltungsmerkmal mit. Die Löcher sind gewollt und werden je nach Ausführung gespachtelt oder offen gelassen. Offenporiger Travertin nimmt Flüssigkeit schneller auf als polierter Marmor, dafür fällt eine matte Stelle auf einer ohnehin lebendigen Oberfläche kaum auf. Er ist der ehrlichere Stein für Haushalte, in denen wirklich gegessen wird.
Keramik in Marmoroptik ist gebrannter Feinsteinzeug mit gedrucktem Marmorbild. Sie ist säurefest, kratzfest und nimmt nichts auf. Zitrone, Rotwein und heiße Töpfe sind ihr gleichgültig. Der Unterschied zum Stein liegt im Kantenbild: Die Musterung sitzt in der Oberfläche, nicht im Material, und an der Kante sieht man das bei genauem Hinsehen. Wer Kinder, Gäste und Sorglosigkeit zusammenbringen will, nimmt Keramik.
Kunstmarmor ist ein mineralisch gefüllter Verbundwerkstoff mit Marmoroptik. Er ist leichter als Naturstein und günstiger, verhält sich gegenüber Säure gutmütiger als Marmor, ist aber empfindlicher gegen Hitze als Keramik.
Esstisch Bodega Rectangular230 x 100 cm
Esstisch FlorenceØ 150 cm
Esstisch GenovaØ 132 cm
Esstisch Bodega RoundØ 120 cm
Esstisch NathanØ 120 cm
Esstisch Piazza120 x 120 cm
Esstisch PresedioØ 120 cm
Esstisch TricoloriØ 120 cm
Gewicht: der Punkt, an den niemand denkt
Eine Marmorplatte von 130 Zentimetern Durchmesser und zwei Zentimetern Stärke wiegt rund 70 Kilogramm, allein die Platte. Mit Gestell liegen die Steintische im Sortiment deutlich über 100 Kilogramm. Drei Folgen daraus:
- Der Tisch wird an seinem Platz aufgebaut und danach nicht mehr verschoben. Legen Sie sich vorher fest.
- Altbau und Dielenboden: Bei einem Mittelfuß steht die gesamte Last auf einer Fläche von wenigen Hundert Quadratzentimetern. Auf weichem Holz oder Vinyl gehört eine lastverteilende Unterlage darunter.
- Die Anlieferung erfolgt per Spedition, und die Platte reist getrennt vom Gestell. Der Weg ins Haus muss für zwei Personen mit einer schweren, kantenempfindlichen Platte frei sein >> Lieferung und Lieferzeit.
Pflege, die tatsächlich nötig ist
Für Marmor und Travertin: mit klarem Wasser und einem weichen Tuch wischen, danach trocken nachziehen. Keine Essigreiniger, keine Zitronenreiniger, kein Scheuermittel, keine Dampfreinigung. Eine Steinimprägnierung ein- bis zweimal im Jahr, sie zieht ein und ändert die Optik nicht. Verschüttetes sofort aufnehmen, vor allem Rotwein, Öl und alles Saure. Für Keramik und Kunstmarmor genügt jeder milde Haushaltsreiniger. Ausführlicher >> Pflege von Marmor, Messing und Leder.
Welcher Stein zu welchem Gestell
Die Steinplatten sitzen im Sortiment überwiegend auf Messing in gebürsteter oder antikisierter Ausführung, dazu Bronze und gebürstetes Kupfer. Warmer Travertin und Antikmessing ergeben ein weiches, mediterranes Bild, weißer Marmor mit gebürstetem Messing ein klareres. Kaltgraue Marmore vertragen sich besser mit Bronze und dunklen Metallen als mit Gold. Passende Leuchte darüber >> Kronleuchter, dazu Esszimmerstühle und die gesamte Esstisch-Auswahl.
Häufige Fragen
Ist ein Marmor-Esstisch alltagstauglich?
Ja, mit Rücksicht. Marmor ist offenporig und reagiert auf Säure. Regelmäßig imprägniert und mit Untersetzern benutzt, hält er Jahrzehnte und lässt sich als einziges dieser Materialien nachpolieren.
Was ist der Unterschied zwischen Marmor und Travertin?
Beides ist Kalkgestein. Travertin hat gewachsene Poren, die offen oder gespachtelt sein können, und wirkt lebendiger. Marmor ist dichter und lässt sich höher polieren, zeigt dafür Ätzstellen deutlicher.
Hält eine Keramikplatte heiße Töpfe aus?
Ja. Feinsteinzeug ist gebrannt und säure- wie hitzebeständig. Bei Naturstein und Kunstmarmor gehört dagegen ein Untersetzer unter jeden heißen Topf.
Beratung durch einen autorisierten Händler
Casa Luxury ist die Interior-Welt eines etablierten, autorisierten Eichholtz-Fachhändlers. Wir sind im offiziellen Händlerverzeichnis der Marke gelistet und beraten Sie persönlich, online sowie in unserem Showroom in Essen. Nennen Sie uns Raummaß und Personenzahl an info@casa-luxury.de, wir schlagen Ihnen passende Tische vor.
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